Presseberichte

Guter Markt für Antiquitäten

Die Antik-Messe in Radolfzell hat Exquisites geboten – und es gibt am Bodensee ein hohes Kundenpotenzial. Bestätigt wurden die Erwartungen des Veranstalters der ersten hochwertigen Kunst- und Antiquitätenmesse im Radolfzeller Milchwerk. Der Messeorganisator sieht dafür am Bodensee einen Markt, Radolfzell biete sich vor allem wegen seiner geografisch zentralen Lage an. Bei der Messe wurden Exponate im Wert von sechsstelligen Euro-Beträgen angeboten. 80 Prozent der Händler haben laut Veranstalter ihre erneute Teilnahme im nächsten Jahr bereits zugesagt.

Südkurrier


Aussteller Nahim Rafiq mit einer antiquariaschen Budda-Büste: Auf der Antik-Messe im Milchwerk gab es am Wochenende eine große Auswahl an antiken Stücken. Bild: Gerald Jarausch
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Schätze im Schloss

Als "Spukschloss im Spessart" Filmgeschichte geschrieben, bietet Schloss Oelber eine einmalige Kulisse für die dort vom ii. bis 13. Mai stattfindende 9. Kunst- & Antiquitätenausstellung. Helena Freifrau von Cramm, Schirmherrin dieser Veranstaltung, ist auch die Hausherrin. Erstmals urkundlich erwähnt wird das Schloss Oelber am weißen Wege im Jahre 1226 im Lehnsregister. Um 1580 wurden Umbauten vorgenommen, die den mittelalterlichen Rundbau mit Renaissancefassade zeigen.
Am zweiten Maiwochenende präsentieren nun rund 52 internationale Antiquitätenhändler hochwertiges Mobiliar vom Barock bis zum Art déco, Porzellan, Silber, Schmuck, Gemälde und Grafik alter Meister wie auch der klassischen Moderne. Im Rahmenprogramm sind ein kulinarisches Frühlingsfest sowie der Jazzfrühschoppen am Sonntagmorgen geplant.

Kunst- & Antiquitätenausstellung auf Schloss Qelber
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Mit Augen fühlen, mit Händen sehen

Zum neunten Mal Kunst- und Antiquitätenmesse im Wirtschaftshof des Schlosses Oelber

Von Karla Götz - Salzgitter Zeitung

OELBER. Franz Kling holt eine silberne Dose aus der Vitrine und drückt einen unscheinbaren Hebel. Ein kreisrunder Deckel springt auf, heraus kommt ein Vogel mit buntem Gefieder. Der Winzling ist einen Zentimeter groß und kann es im Zwitschern mit einer Amsel aufnehmen. Besucher halten verzaubert inne.

Die Szene könnte aus dem Hans-Christian-Andersen-Märchen "Die Nachtigall" stammen. Wer die Kunst- und Antiquitätenmesse Schloss Oelber besucht, taucht in eine Zauberwelt ein. Vom goldenen Hausschrein aus Kamerun über schrille Brilli-Brillen aus den 1960er Jahren bis zur schrankgroßen Blechplattenspieluhr gibt es viel zum Staunen. Bei Silber, Porzellan, Kleinmöbeln, Glas und Keramik, antiker Weißwäsche, Kaffeemühlen und raffiniertem Schmuck von anno dunnemals schlagen Sammlerherzen höher.

Nahim Rafiq mit kostbaren asiatischen Silbergefäßen
Messeveranstalter Ronald Stahn, seit 20 Jahren im Geschäft, achtet auf die richtige Mischung. Viele der 60 Aussteller seien bereits zum neunten Mal auf Schloss Oelber dabei und begrüßten ihre Kunden mit Handschlag. „Auf unserer Messe kriegen sie alles vom Serviettenring für 5 Euro bis zum Gemälde für 20000“, wirbt Stahn. Die Händler reisten nicht nur aus Deutschland, sondern auch von weither an. Frauke und Simon Jackson kommen zum Beispiel aus dem südenglischen Bath. Ihre Werkstatt, in der sie die gediegenen englischen Kleinmöbel aufarbeiten, sei in einer Kirche untergebracht, weiß Stahn.

Am Stand gegenüber ist kurz nach Eröffnung gestern Nachmittag um 15 Uhr bereits Birgit Comberg aus Kiel, übrigens Mitbegründern des Schleswig-Holstein-Musikfestivals, legt ihren Kundinnen hautschmeichelnde Kaschmirschals um die Schultern. Was „gut erhaltenes Bauernsilber“ ist, zeigt Madeleine Darboven aus Hamburg. Die glänzenden Leuchter sind nicht aus Metall, sondern aus beschichtetem Hohlglas. „Eine Herstellungsart wie bei Weihnachtskugeln“, sagt die Händlerin, deren Spezialität Jugendstil und Art-Déco-Objekte sind.
Freifrau Sitta von Eckardstein arrangiert gerade noch einen Strauß Maiglöckchen in einer Vase, um ihren Stand zu schmücken. Filigrane Porzellane mit geflochtenen Rändern, die Spitzenbordüre ähneln, werden nach alter Methode von Hand gelegt. "Ich könnte die Preise nicht halten, wenn unsere Firma nicht in Siebenbürgen wäre“, sagt die Freifrau. Zum ersten Mal dabei ist Nahim Rafiq aus Karlsruhe.

Wenn er seine Asia vorführt, zum Beispiel uralte Schnupftabakflaschen aus Japan, dann kommt die Leidenschaft des Sammlers rüber. Rafiq: "Die Asiaten sagen, mit den Augen fühlen, mit den Händen sehen." Auf der Messe kann man das lernen.
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Großer Andrang bei den Euro-Antik-Tagen

Erfolgreiche Messe-Premiere: Stadthalle war ausgebucht

BNN 26. Februar 2007

sto. Eine sehenswerte Premiere versprachen die „Antik-Tage Karlsruhe“ allen Liebhabern seltener und alter Antiqiutäten am vergangenen Wochenende. Der große Andrang in der Stadthalle des Kongresszentrums bestätigte den Veranstalter Roland Mezger in seiner Annahme, dass Karlsruhe für solch ein Projekt ein hervorragender Standort sei.
In der ausgebuchten Halle stellten 40 Händler aus dem In- und Ausland in gediegenem Ambiente ihre hochwertigen Antiquitäten zur Schau: ob exklusive Kunstobjekte, Jugendstil-Interieur, Gebrauchskunst in der Tradition der ältesten Kulturen oder einfach schöner Schmuck. Aufgrund der Vielfalt des Angebots mussten Sammelbegeisterte bei der Begutachtung und Auswahl ihres Lieblingsstücks schön genauer hinsehen. Und Besucher kamen viele.

Galerie Darya
Bei einem Rundgang war schnell klar, dass einige Glanzlichter gesetzt wurden. Mit im Zentrum stand die Wohnkultur: „Wer das Besondere liebt, der wird vieles für eine ausgefallene Einrichtung finden“, versprach Mezger; und prompt befindet sich der Besucher inmitten von hochwertigen Möbeln, dessen Spektrum sich über die Barock-, Biedermeier- und Gründerzeit und dem Historismus aus England und Frankreich erstreckt. Ein paar Schritte und einen Stand weiter betrat der Besucher den Bereich der mechanischen Antiquitäten und antiken Uhren. Ines Schalk und Franz Kling boten dem Interessenten eine breite Palette an Uhrmacherkunst: Das reicht von einer Sonnenuhr über eine französische Kaminuhr, über ein Symphonion und ein Glockenspiel aus dem Jahr 1840 bis hin zur antiken Taschenspindeluhr oder Schwarzwalduhr.
Auch für die jungen Sammler mit den weniger dicken Geldbeuteln gab es viel zu entdecken.
Mit den größten Stand stellte die Galerie Darya. Geschäftsführer Nahim Rafiq ist spezialisiert auf außereuropäische Gebrauchskunst. Bei ihm glaubte der Besucher, eine kleine Reise entlang der Seidenstraße zu machen. Jahrtausende alte Flakons, Schmuckkästchen, Terracotta-Kamel, wertvolle Jade-Figuren und afrikanische Stammeskultur; Rafiqs detailreiche Kenntnisse ließen darauf schließen, dass er seine Passion zum Beruf gemacht hat.
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Glanzlichter, Sammler Journal Februar 2007

Zum Start ins Sammlerjahr 2007 warten die Antiquitätentage Mannheim im Maimarktclub vom 26. bis 28. Januar mit einem internationalen Angebot und etlichen Glanzlichtern auf. Die Anhänger exquisiter Wohnkultur dürfen sich auf ausgesuchtes Mobiliar aus der Barockzeit freuen. Außerdem wird diesmal auch seltenes Interieur aus Flamen zu bestaunen sein, das nicht nur Kenner durch seine reichhaltigen Schnitzereien fasziniert. Hochwertige Vitrinenobjekte aus der Jugendstilzeit werden weitere Akzente setzen. Silber und Porzellan aus den bekanntesten Manufakturen locken ebenso.

Unter den vielen Objekten aus dem Bereich Asiatika bei den 3. Antiquitätentagen in Mannheim kann auch dieser aus Jade geschnitzte Glücksbringer bewundert werden
Eine sehenswerte Auswahl an antiken Uhren und mechanischen Instrumenten wird die Freunde von technischen Antiquitäten begeistern. Neben alpenländischer Volkskunst kann die Antiquitätenmesse diesmal auch mit Asiatika aufwarten. Nicht zuletzt kommen auch Liebhaber zarten Geschmeides auf ihre Kosten. Von der Barockzeit über Biedermeier bis hin zu Preziosen aus Jugendstil und Art déco reicht das vielseitige Spektrum.
Ein besonderer Service sind wieder die kostenlosen Schätzstunden am Samstag, dem 27. Januar zwischen 16 und 18 Uhr
zu den Bereichen Volkskunst und Asiatika (Nahim Rafiq aus Karlsruhe) sowie Schmuck (Frank Schupp aus Pforzheim).

ÖFFNUNGSZEITEN
26.01.: 16 bis 21 Uhr,
27. und 28.01.: 11 bis 18 Uhr
TELEFON 0771/13999
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